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Ehrung »MINT-freundlicher Schulen« in Bayern

 

Die Chiemsee-Realschule Prien ist eine der weiteren 37 Schulen aus Bayern, welche sich ab dem 20. Oktober 2016 für die nächsten drei Jahre "MINT-freundliche Schule" nennen dürfen. Die Schulen wurden für ihre MINT-Schwerpunktsetzung (Mathematik, Informatik, Naturwissen-schaft und Technik) in Freising ausgezeichnet. Ingesamt gibt es in Bayern somit jetzt über 200 MINT-freundliche Schulen. Ausschlaggebend für die Auszeichnung der Chiemsee-Realschule waren die Angebote der Schule in den Bereichen Wahlunterricht, die Durchführung des Medienführerscheins, die Teilnahme von Schülerinnen am Girl's Day, die Veranstaltungen und Angebote im Bereich der Berufsorientierung wie der Einsatz der Technik-Scouts (ein Projekt der IHK Rosenheim), die Kooperation mit der Firma Hefter aus Prien und vieles mehr. Im kommenden Schuljahr wird neben der Chor- und Sportklasse in der 5. und 6. Jahrgangsstufe als drittes Angebot eine Forscherklasse eingerichtet.

 

"MINT-Analphabetismus kann vermieden werden, wenn auch unsere Schulen ins digitale Zeitalter passen. Die MINT-freundlichen Schulen in Bayern stärken diese Kompetenzen der Schüler bzw. Lehrer und damit das Bildungssystem. Breitband und WLAN sind zwar Fundament, doch jetzt braucht es auch Standards, um digital lernen und arbeiten zu können. Alle 62 weiterführenden MINT-freundlichen Schulen und die 8 MINT-freundlichen Grundschulen in Bayern wenden digitale Konzepte an, davon 27 Schulen mit herausragenden Informatik-Zusatzangeboten, zum Beispiel digitale Unterrichtsstunden, Nachmittags-AGs, Wettbewerbe, Workshoptage, Hackathons. Sie alle sind Vorbild und Vorreiter für gute, digitale MINT-Bildung in Deutschland" sagt Thomas Sattelberger, Vorsitzender der BDA/BDI-Initiative "MINT Zukunft schaffen".

 

Bundesweit liegt Bayern mit an der Spitze der MINT-freundlichen Schulen. "Wir brauchen junge Menschen, die sich für Wissenschaft und Technik begeistern und als künftige Techniker, Ingenieure und Wissenschaftler mit ihrem Innovationsgeist und ihren Kompetenzen Bayern und Deutschland weiter voranbringen. Auch mit Hilfe von MINT-Wettbewerben gelingt es Bayern, vielversprechende junge Talente in der Schülerschaft zu entdecken und zu fördern. Die Initiative "MINT Zukunft schaffen" ist ein wichtiger Bestandteil dieser Entdecker- und Förderstrategie und macht die Leistung dabei besonders engagierter "MINT-freundlicher Schulen" öffentlich. In der Zielsetzung weiß sich Bayern mit vielen renommierten Partnern verbunden.", sagt Herbert Püls, Ministerialdirektor im Ministerium für Bildung und Kultus.

 

Die »MINT-freundlichen Schulen« werden für Schülerinnen und Schüler, Eltern, Unternehmen sowie die Öffentlichkeit durch die Ehrung sichtbar von der Wirtschaft nicht nur anerkannt, sondern auch besonders unterstützt. Bundesweite Partner der Initiative »MINT Zukunft schaffen« zeichnen in Abstimmung mit den Landesarbeitgebervereinigungen und den Bildungs-werken der Wirtschaft diejenigen Schulen aus, die bewusst MINT-Schwerpunkte setzen. Die Schulen werden auf Basis eines anspruchsvollen, standardisierten Kriterienkatalogs bewertet und durchlaufen einen bundesweit einheitlichen Bewerbungsprozess. Dr. Christof Prechtl, Geschäftsführer und Leiter der Abteilung Bildung des bayerischen Metall- und Elektroarbeit-geberverbandes unterstreicht: "Die vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. und die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände bayme vbm begrüßen ausdrücklich die Ehrung von Schulen, die einen MINT-Schwerpunkt setzen. Durch die verstärkte Vermittlung naturwissenschaftlich-technischer Kompetenzen leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Fachkräfte-sicherung. Das stärkt die Wettbewerbsfähigkeit unseres Industriestandorts."

 

Die Partner und somit diejenigen, die die Schulen ehren, sind: Cisco Systems; Deutsche Mathematiker-Vereinigung; Deutsche Telekom Stiftung; Dienstleistungsgesellschaft für Informatik (DLGI); Stiftung Haus der kleinen Forscher; Klett MINT GmbH; LEGO Education; VDE/VDI; WRO World Robot Olympiad; Wissensfabrik - Unternehmen für Deutschland e.V. Die Chiemsee-Realschule darf sich auf eine engere Zusammenarbeit mit der DLGI freuen, welche nun der MINT-Sponsor der Schule ist. Die Ehrung der Schulen steht unter der Schirmherrschaft des bayerischen Kultusministers, Dr. Ludwig Spaenle sowie der Kultusministerkonferenz KMK.

 

Gruppenfoto ChRS (v. links nach rechts):

StRin (RS) Martina Schiller, Hannah Weaver (Schülerin der Chiemsee-Realschule), Ministerialdirektor Herbert Püls (Ministerium für Bildung und Kultus Bayern), Gitti Gasbichler (Elternbeiratsvorsitzende), Magdalena Gasbichler (Schülerin der Chiemsee-Realschule), RSDin Kerstin Haferkorn

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