Aus dem Schulleben 2017/18

#myvision18

 

Unzufriedenheit mit der lokalen Busanbindung, zu wenig Freizeitangebote in der Region, kein jugendgerechter Ort zum Chillen,… das alles sind Kritikpunkte, die Jugendliche im Raum Rosenheim äußern– und es liegt in ihrer Hand, dies zu verändern! Doch wie?

 

Bereits im fünften Jahr bietet das Jugendbeteiligungsprojekt myvision Schülerinnen und Schülern aus dem Landkreis Rosenheim die Möglichkeit, direkten Einfluss auf die kommunale Politik auszuüben. „Das klingt interessant“, „Da wollen wir doch mal sehen, ob das stimmt“, dachte sich auch die Klasse 8A der Chiemsee-Realschule und meldete sich für das Projekt an, das am 19.07.2018 als letzte von vier Stationen auch in Prien, in der Turnhalle der Franziska-Hager-Mittelschule, Halt machte.

 

Ins Leben gerufen von der kommunalen Jugendarbeiterin Karola Kellner und moderiert von dem unabhängigen Mediengestalter Eric aus Köln brachte das Programm an diesem Tag knapp 80 Schülerinnen und Schülern näher an das Thema jugendpolitische Bildung heran und ermöglichte eine schrittweise Ausarbeitung eigener politischer Umsetzungsideen.

 

Zunächst holte Eric Meinungen der Teilnehmer zu verschiedenen Themen ein, indem sich diese in verschiedenen Ecken aufstellten. Warum bist du heute hier? Wie zufrieden bist du mit deinem Dorf? Engagieren sich Politiker deiner Meinung nach für Jugendliche? 

Anschließend sollten die Teilnehmer notieren, für was der Bürgermeister ihrer Meinung nach zuständig ist. Begriffe wie Essen, Trinken, Händeschütteln wurden notiert, aber auch Aufgabengebiete wie Beschlüsse fassen, Baugenehmigungen oder das Leiten von Gemeinderatssitzungen wurden aufgeschrieben.
Im dritten Schritt sollte jeder Schüler notieren, welche Änderungswünsche ihm vorschwebten. Eric machte deutlich, dass es nur sinnvoll sei, Punkte zu notieren, die ein Bürgermeister und Gemeinderat auch entscheiden kann. Ein Beispiel: die Ausstattung von Schulen verbessern? - kein Problem. Den Lehrplan verändern oder ein Schulfach streichen? – nicht auf kommunaler Ebene realisierbar.

 

Während die Teilnehmer eine kurze Verschnaufpause machten, wurden die zahlreichen Ideenvorschläge in Kategorien sortiert. Wichtig war, dass kein Vorschlag aussortiert wird, denn alle Meinungen haben ihre Berechtigung. Es gab Ideen zu Festen und Veranstaltungen, Vereinslokalitäten, das öffentliche Nahsystem, Freizeiteinrichtungen in Dörfern und an Seen und viele mehr.

 

Nun konnte die eigentliche Arbeit der Schüler beginnen! In kleinen und größeren Gruppen arbeiteten die Jugendlichen konkrete Wünsche und Umsetzungsmöglichkeiten aus, gestalteten Plakate und überlegten sich, wie sie selbst ihr Projekt zukünftig unterstützen könnten. Die Lehrer hielten sich bewusst aus dem gesamten Entstehungsprozess heraus. So konnten sich die Schüler ganz ohne äußeren Druck oder Einfluss entfalten. Eric stand lediglich mit Tipps und Tricks zur Seite: „Eure Plakate müssen richtige eye-catcher sein!“ „Es geht darum Emotionen zu wecken“, „Bei langen Texten stöhnen nicht nur Schüler innerlich auf, sondern auch Politiker haben darauf keinen Bock“ – kurzum, die Schüler sollten in dieser kurzen Zeit ihr Projekt möglichst anschaulich und überzeugend ausarbeiten.

 

Und dann war der große Moment gekommen – Bürgermeister/innen und Jugendarbeiter/innen aus den umliegenden Gemeinden nahmen sich die Zeit, sich die Ideen der Jugendlichen anzuhören, sich in Gespräche und Diskussionen verwickeln zu lassen und vielleicht von der ein oder anderen Idee überzeugt zu werden.

 

Und die Politiker geben nicht nur leere Versprechen! In den letzten Jahren konnten bereits einige Vorschläge von Jugendlichen in der Region realisiert werden oder befinden sich in Planung – ein Basketballkorb, ein Klettereisberg auf dem Chiemsee, eine Partybuslinie – alles Ideen, die im myvision Projekt ausgearbeitet wurden. Und auch die Jugendlichen, die sich in der Franziska-Hager-Turnhalle angestrengt und gedanklich ausgetobt hatten versuchten die Politiker und Jugendarbeiter von zahlreiche Ideen zu begeistern: W-Lan in den Dörfern und Gemeinden, Straßen- und Wegbeleuchtung, Naturschutz, der Ausbau des Busnetzes, Badeeinrichtungen, Partys und Feste, Vereinsstätten und vieles mehr.

 

Zu guter Letzt meldeten sich auch die erwachsenen Gäste zu Wort und gaben konkret an, welche Ideen sie sich durch den Kopf gehen lassen würden und welche Projekte sie konkret angehen wollen. Zu Gast waren die Bürgermeisterin aus Bad Endorf, die Jugendbeauftragten aus Rimsting und Prien, die Bürgermeister aus Breitbrunn, Bernau und Aschau sowie die Bürgermeisterin aus Frasdorf – ihnen allen lagen die Meinungen und Ideen der Jugendlichen aus ihren Gemeinden am Herzen.

 

Ihr habt auch Lust euch in eurem Landkreis politisch zu engagieren? Oder ihr findet, dass ihr von der Politik eurer Gemeinde viel zu wenig mitbekommt? Dann könnte das nächste jugendpolitische Projekt des Landkreises Rosenheim interessant für euch sein. Ab Herbst 2018 soll das bisher noch namenlose Pionierprojekt starten – dafür wurden Gelder im mehrstelligen Bereich sowie zwei komplett neue Stellen in der Jugendarbeit bzw. im Mediendesign bereitgestellt. Politisch interessierte Jugendliche sollen durch professionelles Training und Unterstützung zu eigenständigen Reportern werden, die über verschiedene denkbare Medienportale wie Radio, Youtube oder ein Onlinemagazin andere Jugendliche über politische Projekte und Umsetzungen in ihrer eigenen Gemeinde informieren. Im kommenden Schuljahr ist auch an der Chiemsee-Realschule eine Informationsveranstaltung hierzu angedacht – und dann kannst vielleicht auch du teilhaben, kommunalpolitischen Projekten Gehör verschaffen.

Besuch des Tutorenseminars

 

Am 16. Juli reisten zehn unserer Achtklässler nach Oberaudorf an den schönen Luegsteinsee, um dort im malerisch gelegenen Jugendbildungshaus ihr Handwerk als Tutor genauer kennen zu lernen.

 

Auch dieses Jahr wurde eine schon fast zur Tradition gewordene Zusammenarbeit fortgeführt, denn die Partner für das Seminar waren die Schülerinnen und Schüler der Wirtschaftsschule Bad Aibling. Das Eis war schnell gebrochen – auch durch Kennenlernspiele seitens der Referentinnen – und somit war zielgerichtetes Arbeiten möglich. In verschiedenen Gruppenarbeitsphasen und Projekten lernten die angehenden Tutoren auf spielerische Art und Weise was es bedeutet, im Team zu arbeiten, eine Gruppe zu leiten und durch Motivation und sinnvoll eingesetzte Spiele bei Laune zu halten. Nach dem harten Tageswerk folgte am Abend bei Lagerfeuer, Grillwürstl und Marshmallows der gemütliche Teil.

 

Am zweiten Tag schließlich konnten einige Ideen und deren Planung und Durchführung besprochen werden. Welche davon praktisch umgesetzt werden, werdet ihr im kommenden Schuljahr erleben.

 

Das Projekt wird unterstützt und gefördert vom KJR Rosenheim und über den Bayerischen Jugendring aus Mitteln zur Umsetzung des Kinder- und Jugendprogramms der Bayerischen Staatsregierung.

Projekt „come with me“- Besichtigung und Workshop mit der Klasse 8a_I

 

Das Projekt come with me läuft schon seit einiger Zeit an unserer Schule. Auch in diesem Schuljahr haben wir es wieder mit Leben gefüllt.

Neben der Teilnahme unseres Partnerunternehmens, der renommierten Fa. Hefter in Prien, an zahlreichen Berufsveranstaltungen mit uns, wurde für die Klasse 8a_I - organisiert von Herrn Ziegler - am 14.06.2018 eine Tour durch den Betrieb für Klasse und Lehrkraft durchgeführt. Diese Besichtigung war mehr als nur ein einfaches Anschauen.

Neben zahlreiche Einblicke in ganz verschiedene Arbeitsstationen wie 3D-Lasersintern, Qualitätskontrolle, Lehrwerkstatt und Montage, usw. wurde auch speziell auf die Berufsbilder an der Firma eingegangen. Darüber hinaus war diese Tour der Auftakt für eine zweite Veranstaltung im Juli 2018, wo im Rahmen eines Workshops die Schülerinnen und Schüler praktisch auch an den Maschinen einen „Rosenkavalier“ herstellen dürfen. Hierzu eingeladen war auch die Projektleitung von come with me aus München. Dieses Werkstück muss von Grund auf konzipiert und realisiert werden.

Die Tour durch den Betrieb war so erfolgreich, dass sich gleich alle 11 Teilnehmerinnen und Teilnehmer für den Workshop anmeldeten. Eigentlich wäre nur Platz für 8 Schüler gewesen, doch der bewährte Leiter der Tour, Herr Scheck von der Fa. Hefter, meinte dazu, er werde das schon schaffen und freute sich über das riesige Interesse.

London calling

Dieses Schuljahr fand erneut die Londonfahrt der 8. Jahrgangsstufe statt. Am Sonntag, den 13.5.2018 ging es um 22 Uhr in Prien los.

Die Route führte uns über Frankfurt und Köln an die deutsche Grenze, von wo es durch die Niederlande und Belgien nach Calais in Frankreich ging, wo wir mit der Fähre nach Dover übersetzten. Am Montag, den 14.5.2018 kamen wir schließlich um 18 Uhr in Norbury bei unseren Gastfamilien an, welche uns mit einem warmen Essen herzlich empfingen.

Tags darauf ging es gleich morgens um 8 Uhr los zu einer dreistündigen Stadtrundfahrt. Unsere Fremdenführerin erzählte uns viel Interessantes und Kurioses zu den unterschiedlichsten Sehenswürdigkeiten in London. Auch über die englische Höflichkeit und das meistgebrauchte Wort („sorry“) klärte sie uns auf, woraufhin wir dieses eifrig, aber in nicht immer passenden Situationen anwendeten. Anschließend besuchten wir den „Tower of London“, welchen wir eigenständig in kleinen Gruppen erkunden durften. Im Anschluss ging es noch bei super Wetter zur „Tower Bridge“, über die wir – wie bei vielen anderen Sehenswürdigkeiten – einen kleinen Vortrag von unseren Mitschülern bekamen.

Am Mittwoch ging es gleich in der Früh auf zum „London Eye“. Von dort aus genossen wir in schwindelerregender Höhe den Ausblick auf die 8,8 Millionen-Stadt, die man trotz des bewölkten Himmels weit überblicken konnte. Anschließend ging es nach einer kurzen Stärkung zu den „Houses of Parliament“. Leider war deren berühmter Glockenturm fast komplett eingerüstet. Über den James’s Park ging es weiter zum Buckingham Palace, wo wir anhand der Flagge erkannten, dass die Queen zuhause war. Leider wurden wir nicht zum Tee geladen. Der Tag endete mit einer ausgiebigen Shoppingtour durch die Oxford Street.

Tags darauf begannen wir den Tag im „Jack the Ripper Museum“, wo wir mehr über diese berühmt berüchtigte Gestalt Londons erfuhren. Bei dem anschließenden Spaziergang an der Themse entlang überquerten wir auch die Millenium Bridge, die von einem Kaugummi-Künstler teilweise verschönert wurde. Als wir endlich unser Ziel (Covent Garden) erreichten, waren wir froh, dass wir nochmal Zeit zur eigenen Erkundung hatten. Am Ende des Tages waren alle glücklich, als sie bei ihren Gastfamilien im Bett lagen.

Am letzten Tag nutzten wir die paar verbleibenden Stunden unter anderem dafür, in das „Moon under the Water“ – ein typisch englisches Pub – zu gehen, wo sich einige von uns ein full English breakfast gönnten.

Am Samstag, den 19.5.2018 kamen wir um 9.30 Uhr wieder in Prien an, wo wir von unseren Familien herzlichst in Empfang genommen wurden.

Im Allgemeinen war die Reise ein sehr schönes und interessantes, aber auch anstrengendes Erlebnis.

 

Luisa Fischer 8b, Eva Ordon 8a

Frühjahrskonzert 2018

 

Auch dieses Jahr fand am 9. Mai das alljährliche Frühjahrskonzert statt, das von Schülerinnen und Schülern unter der Leitung der Musiklehrkräfte Frau Küster, Herrn Matousek und Herrn Morgott gestaltet wurde.

Mittlerweile ist dieses Konzert an unserer Schule Tradition und für die Fachschaft Musik und für die beteiligten Schüler der musikalische Höhepunkt im Schuljahr. Mit einer Tradition wurde allerdings heuer gebrochen – die Zuhörer konnten das Konzert erstmals in der Aula der Chiemsee-Realschule genießen anstatt im König-Ludwig-Saal in Prien.

Die Zuhörer erwartete ein vielfältiges Programm der unterschiedlichsten musikalischen Genres und Gruppierungen. So wurde beispielsweise ein Filmmusikmedley aus James Bond vom Blasorchester vorgetragen, die Tanzlmusi lieferte sich einen musikalischen Wettstreit mit dem Bläserquintett à la Bayern gegen Tirol und auch leisere Töne wie die eines Gitarrenensembles und Streicherensembles fehlten nicht.

Nicht zu vergessen sind natürlich auch die Chorklassen und der Chor. Hier zeigten die Schülerinnen und Schüler mit Stolz und Selbstbewusstsein ihr Können und wurden ebenfalls mit großem Applaus belohnt. In einer kleineren Gruppierung als „Die Chiemseer“ gaben Mädchen aus der 7. und 8. Klasse ihr Gesangstalent zum Besten. Den Abschluss bildete traditionell die Schulband die mit „Counting Stars“, „Get back“ und „Radioactive“ den Zuhörern ganz schön einheizte und die Stimmung in der Aula zum Kochen brachte.

"Wir feiern Bayern"

 

2018 – das ist gleich in zweifacher Hinsicht ein Jubiläumsjahr für den Freistaat Bayern. Zum einen wird dem 200 jährigen Bestehen der bayerischen Verfassung gedacht, zum anderen war 1918 das Gründungsjahr des Freistaates Bayern.

Allesamt triftige Gründe, das Projekt „Wir feiern Bayern“ ins Leben zu rufen, an dem sich neben anderen Schulen in Oberbayern auch die Chiemsee-Realschule beteiligt hat.

 

Ziel des Projektes, an dem sich die Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen beteiligt haben, war es, der Frage nachzugehen, wie man den jüngeren Schülerinnen und Schülern an der Schule zentrale Inhalte der Verfassung näher bringen kann. Dazu haben die 10. Klässler ihre jeweiligen Artikel „übersetzt“ und mit Beispielen versehen, um damit exemplarisch deren Bedeutung aufzuzeigen. Am 27.4.2018 durften sie neben anderen Schulen aus Oberbayern ihre Ergebnisse im Rahmen des Festaktes zu „Wir feiern Bayern“ an der Berufsschule II in Rosenheim auf der Bühne, bzw. mittels eines gallery walks dem interessierten Publikum präsentieren. Die passende musikalische Umrahmung des Festaktes wurde auch gleich von der Chiemsee-Realschule mitgeliefert, nämlich mit dem Blasorchester unter der Leitung von Herrn Morgott, bzw. den Sängerinnen der „Girls Gang“, die von Herrn Matousek begleitet wurden und welche beide beim Publikum auf großen Anklang stießen.

Präsentation 10a ChRS.pptx
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Präsentation 10b ChRS.pptx
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Präsentation 10c ChRS.pptx
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Chiemsee Realschule erstklassig

 

Gleich zwei Mannschaften ertanzen sich die Silbermedaille bei den Oberbayerischen Meisterschaften

Die Tanz-Arbeitsgruppen (AG) der Chiemsee Realschule Prien glänzten durch eine exakte und ausdrucksstarke Leistung bei den oberbayerischen Meisterschaften im Bereich Tanz und konnten sich hochverdient den 2. Platz sichern. In Zorneding waren insgesamt 28 Mannschaften aus ganz Oberbayern zu diesem Schulsportwettbewerb in verschiedenen Altersgruppen angetreten. Die Schüler der Gymnasien, Real- und Mittelschulen messen sich in dieser Wettkampfform in verschiedenen Kategorien. Neben Gesellschafts- und Folkloretanz wetteifern die Mannschaften auch in der Kategorie künstlerischer Tanz um die Podestplätze. Nach einem hart umkämpften Finale, in dem die besten vier Teams aus der Vorrunde gegeneinander antreten, überzeugten beide Mannschaften  in ihren Altersgruppen (7.-9-Klasse und 9.-12.Klasse) die Fachjury durch synchrone und präzise Bewegungen und sicherten sich so jeweils die Silbermedaille.

Chiemsee-Realschule als klasse.im.puls-Schule zertifiziert

 

Klasse.im.puls, das Projekt zur Einrichtung von Musikklassen hat nun mehr als 200 Schulen in Bayern. Darunter ist auch die Chiemsee-Realschule, die seit dem Schuljahr 2014/15 an diesem Projekt mit der Chorklasse beteiligt ist.

In einer besonderen Feierstunde an der Mittelschule Taufkirchen mit Vertretern des Bayerischen Kultusministeriums und den beteiligten Schulen konnten die Schulleitung Frau Haferkorn und die beiden verantwortliche Musiklehrkräfte Nicole Küster und Philipp Matousek das Zertifikat „klasse.im.puls“ entgegennehmen, welches auch die qualitätvolle und nachhaltige musikalische Arbeit an dieser Schule nachweist. In seiner Rede betonte Professor Dr. Wolfgang Pfeifer, Initiator des Projekts, nicht nur die musikalische sondern auch die enorme soziale Wirkung des Projekts: „bei klasse.im.puls erhalten Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, ein Instrument zu lernen und können so durch Musik die Entwicklung ihrer Persönlichkeit unterstützen.

Derzeit blasen, singen, rocken und swingen in etwa 450 Musikklassen an 215 Mittel- und Realschulen in Bayern über 9000 Kinder in Musikensembles, die Teil des regulären Musikunterrichts sind. Die Chiemsee-Realschule hat sich hierbei für das Konzept der Chorklasse entschieden. Dabei erhalten die Kinder statt zwei Stunden wöchentlich drei Stunden wöchentlich Musikunterricht. Der Schwerpunkt im Unterricht liegt hierbei auf dem Singen, das heißt die Kinder erhalten Stimmbildung, theoretische Inhalte werden weitgehend übers Singen oder Instrumentalspiel erarbeitet, sie lernen im Chor zu singen und nehmen natürlich an den Schulkonzerten teil. Weiterhin erwerben die Schülerinnen und Schüler neben musikalischen Fertigkeiten auch Schlüsselqualifikationen wie Ausdauer, Konzentrations- und Einfühlungsvermögen. Sie lernen Verantwortung zu übernehmen und müssen Teamfähigkeit beweisen wenn sie im Chor singen, denn nur wenn jeder seine Kraft und sein Können in den Dienst der Gemeinschaft stellt, kann eine Aufführung gut gelingen. Ein solches Erfolgserlebnis stärkt wiederum das Gemeinschaftsgefühl und das eigene Selbstbewusstsein. Auch im nächsten Schuljahr bietet die Chiemsee-Realschule den neuen Fünftklässlern wieder die Möglichkeit in der Chorklasse zu singen. Bei Fragen können sich interessierte Eltern gerne per E-Mail (kuester@chiemsee-realschule.de) an Frau Küster wenden.

(Fotos freundlicherweise von Frau Nadja Morlok zur Verfügung gestellt.)

Musischer Abend

 

Auch beim diesjährigen „Musischen Abend“ (am 01.03.2018) zeigten zahlreiche Schülerinnen und
Schüler, dass die Chiemsee-Realschule viele Talente beherbergt. Unter der
Leitung von Frau Küster, Herrn Morgott und Herrn Matousek performten
unterschiedliche Bands oder Einzelmusiker. Neben toller Blasmusik vom Orchester
zeigten vor allem unsere neuen Fünftklässler, dass auch die nächste Generation von Musikern in den Startlöchern steht. Auch der Lehrerchor gab das erste Mal sein Debut und leistete so einen gelungenen Beitrag zu dem kurzweiligen Musikabend.

Vielen Dank auch an den Elternbeirat, der die Gäste mit Speis und Trank
verwöhnte.

Die Schülerbibliothek ist eröffnet!

 

Komm uns doch besuchen: dienstags und donnerstags in den großen Pausen im Raum 1.3.13.

 

Dort findest du viele Klassiker, Pferderomane, Liebesgeschichten, Krimis und Abenteuerbücher zum Schmökern und natürlich kostenlos zur Ausleihe.

 

Liebe Eltern, möchten Sie Bücher-Paten werden? Gesucht werden Spender, die unserer Bibliothek neue Bücher spenden. Sprechen Sie uns einfach an!

Brauereibesuch - Flötzinger Bräu Rosenheim

 

„Da ist Hopfen und Malz verloren“, „Hopfen und Malz – Gott erhalt’s“… -  Sprüche wie diese zeigen die Wichtigkeit und tiefe Verwurzelung des Bieres in der bayerischen Kultur. Das bayerische Reinheitsgebot von 1516 hat auch heute noch genauso Gültigkeit. Es ist eine Schrift, auf die bayerische Braumeister und Bierliebhaber Stolz sind, und doch ist sie so simpel: Bier darf nur Gerste, Hopfen, Wasser (und Hefe) enthalten. Das Reinheitsgebot, Hefepilze und die Bierherstellung lernten die Schülerinnen und Schüler der Klassen 8a und 8b zunächst im Biologieunterricht. Umso spannender war es im Anschluss gemeinsam mit Frau Helwig, Frau Eicher und Frau Schiller, der Flötzinger Brauerei in Rosenheim einen persönlichen Besuch abzustatten, um das Bierbrauen in der Praxis kennenzulernen.

 

Die Flötzinger Brauerei ist die einzige Privatbrauerei Rosenheims und existiert bereits seit 1543. Damals wollte man nach einem verheerenden Stadtbrand eine Brauerei weit außerhalb der Stadtgrenze errichten. Mittlerweile befindet sich die Brauerei jedoch wieder Mitten im Stadtzentrum. Vom Sudhaus aus, dem Treffpunkt zur Führung, wurden die Schülerinnen und Schüler am 17.10.2017 von Herrn Franz Artmann und Herrn Franz Uebelhör durch die Brauereianlage geführt. Sie bekamen unter anderem Einblicke in das Reinigen und Abfüllen der Flaschen – ein hauptsächlich maschinengeleiteter Prozess. Während einer Tour durch das Sudhaus, den Gärkeller und die Lagerhalle wurden die einzelnen Schritte des Bierbrauens noch einmal veranschaulicht. So lernten die Schülerinnen und Schüler den Unterschied zwischen obergärigem und untergärigem Bier kennen und erfuhren, dass zum Brauen von einem Liter Bier ca. vier Liter Wasser notwendig sind. Als krönenden Abschluss der Führung bekam jeder der Teilnehmer eine Flasche Flötzinger Cola Mix und eine Flasche Trachtler Kracherl geschenkt.

Einweihungsfeier am 06.10.2017

 

Nach langer Bau- und Sanierungsphase fand am 06.10.2017 die Einweihungsfeier der Chiemsee-Realschule und der Realschule Prien statt.

 

Einen Zeitungsbericht und Bilder finden Sie unter folgendem Link:

 

https://www.rosenheim24.de/rosenheim/chiemgau/rosenheim-ort43270/prien-chiemsee-feierliche-einweihungsfeier-chiemsee-realschule-sanierten-gebaeude-8748493.html

Exkursion der zehnten Klassen in die KZ-Gedenkstätte nach Dachau

 

Am 2.10.2017 fuhren die zehnten Klassen mit ihren jeweiligen Klassenlehrern nach Dachau, um dort die KZ-Gedenkstätte zu besuchen. Diese Exkursion bot sich an, um an die Lerninhalte aus dem Fach Geschichte vom Ende der neunten Klasse nochmals anzuknüpfen, diese zu wiederholen und zu veranschaulichen.

Auf einer zweistündigen Führung wurden die Schülerinnen und Schüler durch die verschiedenen Stationen des Geländes geführt und bekamen so einen anschaulichen Einblick in die Schrecken des Lebens der inhaftierten Gefangenen im Lager. Dies wurde durch zahlreiche Zeitzeugenberichte auf dramatische Weise noch weiter verdeutlicht. Die Schülerinnen und Schüler zeigten reges Interesse an diesem außerschulischen Lernort und beteiligten sich immer wieder mit Fragen aktiv an der Führung. Abschließend lässt sich sagen, dass die Exkursion sehr gelungen war und sich die Jugendlichen noch lange daran erinnern werden.

Chiemsee-Realschule,

Staatliche Realschule Prien

 

Schulstr.5

83209 Prien am Chiemsee

(Schulnr.: 1074)

 

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