Wir erkunden unseren Schulort Prien – Ortsbegehung der 5. Klassen

Viel Interessantes über ihren neuen Schulort Prien durften die Schülerinnen und Schüler der 5. Jahrgangsstufe bei einer Ortsbegehung erfahren. Frau Schömmer vom Tourismusverband begleitete uns dabei durch einen der ältesten Ortsteile Priens und klärte anschaulich über die Geschichte Priens auf. So erfuhren die Schülerinnen und Schüler zum Beispiel, warum in dem Wappen Priens ein zerbrochenes Rad, ein Schwert und ein Falke abgebildet sind. Während die ersten beiden Symbole als Attribute der heiligen Katherina, der Schutzheiligen von Prien, anzusehen sind, geht der Falke auf die Gründer von Prien, die Falkensteiner, zurück.

Auch allgemeine Zahlen und Fakten wurden an ausgewählten Standorten genannt, wie etwa, dass der Kirchturm Priens das Wahrzeichen der Stadt ist. Betrachtet man die stattliche Höhe des Turms von 73 Metern, so fällt auf, dass er genauso hoch wie der Chiemsee tief ist.

Der Ort selbst besteht aus 36 Ortsteilen und hat aktuell 11.000 Einwohner. Das heutige Trautersdorf ist als Siedlung für das Frühmittelalter nachweisbar, Prien selbst wurde in der Mitte des 12. Jahrhunderts als Verwaltungsort der Grafen von Falkenstein gegründet. Neben Trautersdorf stellt das Gries ebenfalls einen der ältesten Ortsteile dar. Dabei handelt es sich um ein ehemaliges Handwerkerviertel im Mittelalter, wo noch einige denkmalgeschützte Zunfthäuser erhalten sind. Vor dem ehemaligen Gerichtshaus berichtete Frau Schömmer, dass sich dort der Kerker befand, in welchem die Gefangenen aufgrund der niedrigen Raumhöhe nur sitzen konnten. Sie erklärte in diesem Zusammenhang die alte Redewendung „man sitzt im Gefängnis“ als Synonym für einen Gefängnisaufenthalt und brachte dadurch ein Staunen in die Gesichter der Kinder.

Die Tour endete in der Mariä- Himmelfahrtskirche. Mit Suchspielen hielt Frau Schömmer das Interesse der Schülerinnen und Schülern aufrecht, die anhand der Bilder und Initialen unter anderem erfuhren, dass Johann Zimmermann, ein berühmter Stuckateur und Maler, die Deckenfresken von 1738–1740 unter Mithilfe zweier seiner Söhne gestaltete.

Es war eine kurzweilige und sehr informative Tour, nach der die Schülerinnen und Schüler zukünftig ihren neuen Schulort sicher mit anderen Augen wahrnehmen werden! An dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön an Frau Schömmer!

Wo wohnst denn du?

Die SchülerInnen der Klasse 5a und 5c haben im Fach Geografie wundervoll gestaltete und kreative Plakate zu ihrem Wohnort erstellt! Dabei achteten sie auf die Verortung in Bayern, die Erwähnung wichtiger Fakten und Sehenswürdigkeiten, sowie die Beschreibung ihres persönlichen Highlights an ihrem Wohnort. Alle Plakate wurden bei einem Gallery Walk betrachtet. Einige der schönsten Plakate, wollten wir Ihnen nicht vorenthalten!
Y. Tuchina

Lernen mit allen Sinnen

Wie funktioniert ein artesischer Brunnen?

Diese Frage stellten sich die Schüler der Klasse 8a. Sie erstellten über die Sommerferien ein Modell eines artesischen Brunnens, welcher laut Lehrplan der 7.Jahrgangsstufe passend zum Themenblock „Afrika – das Leben in einer Oase“ eingeführt wird. Um jedoch nicht nur in der Theorie zu erfahren, wie aus solch einem Brunnen Wasser gewonnen wird, sondern dies auch eigenständig zu erfahren, setzten die Schüler ihre handwerklichen Fähigkeiten ein. Sie erstellten ganz unterschiedliche Modelle, die jedoch alle zum Ergebnis haben, dass das Wasser aufgrund von Überdruck aufsteigt.  Die Modelle können sich sehen lassen!

Y. Tuchina

À l’amitié!

Alljährlich feiern Deutschland und Frankreich am 22.Januar die Unterzeichnung des Élysée-Vertrages und damit das Bekenntnis zur Freundschaft zwischen den beiden Nationen.

Auch unsere SchülerInnen der siebten und achten Jahrgangsstufe haben an diesem Tag durch die Teilnahme am Teamwettbewerb des Cornelsen-Verlages und des Institut français eine abwechslungsreiche Französischstunde erlebt. Sie beantworteten in Kleingruppen online Fragen zu unterschiedlichen Themenbereichen, wie z.B. Sport, Ernährung, Musik, Arbeitswelt, Wissenschaft oder Wirtschaft in Frankreich.

Die Klasse 7c konnte insgesamt 71 Punkte, und die Klasse 8c 67 Punkte erreichen. Leider reichte es nicht für das Siegertreppchen. Dennoch haben die SchülerInnen ihre Hör- und Leseverstehenskompetenz sowie ihre Medienkompetenz unter Beweis gestellt. Außerdem erwarben sie soziokulturelle Kenntnisse über die Frankophonie und die deutsch-französischen Beziehungen und lernten eigenständig im Team zu arbeiten sowie sich dabei ihre Zeit einzuteilen.                    Y. Tuchina

Eine Reise entlang der Seidenstraße

Im Fach Geografie unternimmt man immer wieder Fantasiereisen in fremde Länder und Kulturen.

Am schönsten ist es jedoch, wenn man einen Reisebericht und die Erfahrungen des Reisenden aus erster Hand hören und nacherleben kann.

So hatten die 7.Jahrgangsstufen das Glück am 24.03.2021 einen Vortrag von Herrn Oliver Kleine, einen Diplomaten, der bereits viele Länder gesehen hat, samt von ihm gemachter Fotografien zu bestaunen. Er berichtete uns von seiner Reise entlang der Seidenstraße, die einst die wichtigste Handelsroute von Europa nach Asien war.

Schnell hatte er die SchülerInnen mit spannenden Geschichten über die Seidenspinnerraupe, die Verständigung ohne eine gemeinsame Sprache oder die Unterschiede in Bezug auf das kulinarische Essen begeistert.

Wir danken vielmals für diese lebendige und abwechslungsreiche Geografiestunde, die trotz virtuellem Zusammentreffen möglich war!

Y. Tuchina